Mandala der Vergänglichkeit 2 Präsenz

Dieses Werk ist Teil einer Serie, die aus der Verbindung von Natur, Erinnerung und Bewusstsein entstanden ist.

Es ist kein konstruiertes Bild.
Es ist ein gewachsener Raum.

Die verwendeten Materialien – Kaffeebohnen, Perlen, Orangenzesten, Muscheln, Federn, Pflanzen, Erdnussschalen und textile Fragmente – tragen alle ihre eigene Geschichte in sich.
Sie wurden nicht ausgewählt, um zu dekorieren, sondern um zu erzählen.
Von Vergänglichkeit.
Von Transformation.
Vom ständigen Wandel.

Alles im Fluss.

Im Zentrum des Werkes steht das Auge.
Es ist mehr als ein Symbol.
Es ist Präsenz.

Es sieht nicht nur –
es erinnert.

Es beobachtet nicht die Welt im Außen,
sondern öffnet den Raum nach innen.

Der Blick wird geführt.
Nicht linear.
Nicht logisch.
Sondern wie Gedanken, die sich bewegen.

Strukturen, Linien und organische Formen verweben sich zu einem Weg.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die vertikale Holzstruktur.
Sie wirkt wie eine Leiter.
Wie ein Pfad.
Wie eine Einladung.

Doch dieser Weg führt nicht nach oben im klassischen Sinne.
Er führt durch das Erleben.
Durch das Material.
Durch das Sein.

Stufe für Stufe entsteht Bewegung.
Nicht als Zielorientierung, sondern als Bewusstwerdung.

Dieser Weg erreicht einen Übergangspunkt –
die integrierte Buddha-Hand.

Sie steht für mehr als Spiritualität.
Sie steht für Vertrauen.
Für Loslassen.
Für das Erkennen, dass der Weg nicht kontrolliert werden muss.

Hier verändert sich etwas.

Der Weg wird nicht mehr gegangen.
Er wird verstanden.

Von diesem Moment an öffnet sich eine neue Ebene.

Die Präsenz verdichtet sich.
Der Blick wird klarer.
Das Suchen wird still.

Und genau hier beginnt das, was oft als Erleuchtung beschrieben wird.

Nicht als fernes Ziel.
Nicht als Zustand, den man erreichen kann.

Sondern als Erinnerung.

Als Rückkehr.

Als vollständiges Ankommen im Hier und Jetzt.

Der kleine Buddha am oberen Ende des Werkes ist kein Abschluss.
Er ist kein Zielpunkt.

Er ist ein Spiegel.

Ein Symbol für das, was bereits da ist,
wenn der Weg nicht mehr im Außen gesucht wird.

Die goldenen Elemente im Werk verstärken diese Dimension.
Sie stehen nicht für Reichtum,
sondern für Bewusstsein.
Für Licht.
Für Klarheit im Moment.

Dieses Werk lädt nicht zum Analysieren ein.
Es lädt zum Innehalten ein.

Zum Spüren.

Zum Sehen jenseits des Sichtbaren.

Denn vielleicht ist genau das die Essenz:

Dass das, was wir suchen,
uns längst ansieht.

Und dass der Weg, den wir gehen,
uns immer zurückführt –

zu uns selbst.

Hobby-Künstler:
Renato Zenoniani
Kategorie:
Diverse
Thema:
anderes
Grösse:
90 x 45 cm
Status:
selbst hergestellt
Verkauf:
zu verkaufen für EUR 650.00

Aktuelle Ausstellungen

April 2026 « »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30      

erweiterte Suche
Land auswählen:
Schweiz
Deutschland
Österreich
Liechtenstein

Copyright © 2007-2026 ARTplattform | AGB | Impressum | Datenschutzerklärung
Webdesign Actra AG

Land auswählen:
Schweiz
Deutschland
Österreich
Liechtenstein
facebook